Etschside 2026

Super Stimmung, großartige Musik und eine Crew, auf die man sich verlassen kann

Anfang Juni hieß es wieder: Anker setzen für unser ETSCHSIDE Open Air. Monatelang hatte unsere Etschsidecrew gemeinsam mit Eve vom JuZe geplant, organisiert und vorbereitet, damit aus einer Idee wieder ein unvergesslicher OpenAir-Abend wird. Und aus der Sicht des Orga-Teams, wurden die Erwartungen erfüllt.

Den musikalischen Auftakt machte ToneDeaf, die Gewinnerband unseres diesjährigen Bandcontests. Die junge Schulband vom Gymme Meran durfte damit erstmals die ETSCHSIDE-Bühne erobern. Unterstützt wurden die Nachwuchsmusiker:innen von zahlreichen Freund:innen und Familienmitgliedern – für uns schön zu sehen, wie viel Unterstützung hinter einer jungen Band steht. Danach wurde es härter: Median aus Brixen standen bereits zum zweiten Mal auf der ETSCHSIDE-Bühne und lieferten Metalcore vom Feinsten. Druckvolle Riffs, harte Breakdowns und jede Menge Energie sorgten dafür, dass vor der Bühne ordentlich Bewegung aufkam. Mit Das Niwo aus dem Ruhrgebiet wurde es anschließend sehr bunt – und nicht nur im übertragenen Sinn. Ihr selbsternannter Poolnudel-Skapunk machte seinem Namen alle Ehre: Vor der Bühne wurden tatsächlich Poolnudeln verteilt und zur ganz eigenen Form von Tanzutensil. Zwischen Ska, Punkrock, Bläsern und Akkordeon entwickelte sich eine ausgelassene Party, bei der spätestens jetzt niemand mehr stillstehen wollte. Faintest Idea brachten anschließend Ska-Punk von der Insel nach Naturns. Die britische Band überzeugte mit treibenden Rhythmen, Bläsern und ordentlich Energie und machte klar, warum Ska-Punk auch nach Jahrzehnten noch bestens auf ein Open Air passt. Vor der Bühne wurde getanzt, gesprungen und gefeiert – die perfekte Vorbereitung auf den Headliner des Abends. Den passenden Abschluss dieser Ausgabe lieferten Waving The Guns aus Rostock. Mit ihrem Mix aus Battle-Rap, scharfzüngigen Texten, Humor und gesellschaftspolitischen Statements brachten sie ordentlich Energie auf die Bühne. Zwischendurch sorgten Glump & Plunder mit Dudelsack und Trommeln für Überraschung auf dem Gelände. Die drei Musiker tauchten zwei Mal zwischen Acts dort auf, wo man sie nicht unbedingt erwartet hätte. Als einer aus der Gruppe beim zweiten Auftritt nicht mehr zu finden war 😉, sprang kurzerhand unserer freiwilligen Helfer Raffe ein und übernahm seinen Part. Ganz nach dem ETSCHSIDE-Motto: Wenn jemand fehlt, findet sich schon jemand – und weiter geht’s!

Auch wenn an diesem Tag in und rund um Naturns einiges geboten war – von Hochzeiten bis zur Tunneleröffnung (wann hat man schließlich schon einmal die Gelegenheit, bei einer Tunneleröffnung dabei zu sein?) –, entschieden sich trotzdem viele bewusst für einen Abend voller Livemusik. Darüber haben wir uns ganz besonders gefreut. Es wurde getanzt, gepogt, mitgesungen und gefeiert – und genau diese Stimmung machte das ETSCHSIDE auch heuer wieder zu etwas Besonderem.

Das ETSCHSIDE wäre ohne das Zusammenspiel von Crew und den vielen Freiwilligen nicht denkbar – ihr seid wie immer unbezahlbar. Alle waren mit vollem Einsatz dabei, egal ob beim Aufbau, an der Bar, beim Einlass, hinter den Kulissen oder bis spät in die Nacht beim Abbau. Ein ebenso großes Dankeschön geht an das Küchenteam der Pfadfinder Naturns, welches unsere Bands, Freiwilligen und Besucher wieder bestens versorgt hat. Auch die finanzielle Unterstützung durch die vielen Spendenden ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass ein solches Event überhaupt stattfinden kann. Ihr seid Teil des Fundaments, das das ETSCHSIDE mitträgt.

Einfach nur DANKE an ALLE für eure Begeisterung, eure Offenheit und eure Unterstützung. Ihr zeigt, dass ein kleines, mit Herz organisiertes Open Air auch nach all den Jahren seinen festen Platz hat – und dass es sich lohnt, jedes Jahr wieder gemeinsam anzupacken.

Wir sehen uns beim nächsten ETSCHSIDE!